HiorgWiki:Medikamente
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Medikamente der Notfallmedizin - Präparate und deren Indikation
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Analgetika
Ein Analgetikum ist ein Stoff, der schmerzstillend (analgetisch) wirkt. Im Idealfall unterdrückt er die Schmerzempfindung, ohne das Bewusstsein, die sensorische Wahrnehmung und andere wichtige Funktionen des Zentralnervensystems zu beeinflussen bzw. die Leitung von Aktionspotentialen in afferenten Nervenfasern zu unterdrücken. Analgetika werden wirkmechanistisch von anderen zur Schmerzausschaltung verwendeten Stoffen, wie Anästhetika und Lokalanästhetika, abgegrenzt.
- Nicht Opioid:
Acetylsalicylsäure
Präparate: Aspirin i. v., Alka-Seltzer classic, Aspirin Complex Granulat, Aspirin; -Direkt, -Effekt, Aspirin forte, Aspirin Migräne, ASS 100 Hexal, ASS 500 Hexal, Godamed, HerzASS-ratiopharm, Dolviran, Neuralgin, Thomapyrin, Togal ASS, Togal CLASSIC, etc.
Indikation: Akute mäßig bis starke Schmerzen, Fieber, Akute Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen. Rettungsdienst relevant und häufigster Einsatz: Thrombozytenaggregationshemmung bei ACS
Metamizol
Präparate: Novalgin, Analgin, Berlosin, Nopain, Novaminsulfon, etc.
Indikation: Akute starke Schmerzen, z. B. nach Verletzungen; Koliken; therapieresistentes Fieber
Paracetamol
Präparate: Ben-u-ron, Azur, Gelonida, Paracetamol-ratiopharm, Parapaed, Perfalgan, Sinpro N, etc.
Indikation: Analgesie, Fiebersenkung insbesondere bei Kindernotfällen
Antidote
Das Antidot ist ein Gegenmittel zu Giften, Medikamenten oder anderen Substanzen, die auf einen Organismus Einfluss nehmen.
Antiemetika
Antiemetika sind Medikamente, die Übelkeit und Brechreiz unterdrücken sollen.
Antihistaminika
Antihistaminika, auch Histamin-Rezeptorblocker oder Histamin-Rezeptorantagonisten, sind Wirkstoffe, welche die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin abschwächen oder aufheben, und somit allergische Reaktionen bekämpfen.
Bronchiolytika
Mit Broncholytika werden Medikamente bezeichnet, die Verkramfungen der Bronchienmuskulatur lösen können. Sie werden vor allem bei den Bronchitisformen mit krampfartiger Verengung der Brochialmuskulatur und bei Asthma eingesetzt.
Gynäkologika
Unter dem Sammelbegriff Gynäkologika werden Medikamente zusammen gefasst, die in der Frauenheilkunde (Gynäkologie) Anwendung finden.
Herz- Kreislaufmedikamente
Herz- Kreislaufmedikamente sind Wirkstoffe, die, wie der Name schon sagt auf das Herz- Kreislaufsystem Einfluss nehmen. Sie können sowohl den Blutdruck und die Herzfrequenz als auch auf die Auswurfleistung des Herzens beeinflussen.
Infusionslösungen
Infusionslösungen können verschiedene Wirkstoffe enthalten und werden intravenös (In die Vene) Verabreicht. Meist werden Infusionen zur Kreislaufstabilisierung, bzw. zur Volumengabe eingesetzt.
Kortiko(stero)ide
Kortikoide sind eine Gruppe von ca. 50 in der Nebennierenrinde (NNR) gebildeten Steroidhormonen sowie chemisch vergleichbare synthetische Stoffe.
Narkotika
Als Anästhetika bezeichnet man Medikamente, die zur Erzeugung einer Anästhesie (Zustand der Empfindungslosigkeit) dienen.
Neuroleptika
Als Neuroleptikum (etwa „Nervendämpfungsmittel“) wird ein Medikament bezeichnet, das als psychotrope Substanz eine antipsychotische, sedierende und psychomotorische Wirkung besitzt und vor allem zur Behandlung von Psychosen eingesetzt wird.
Sedativa
Sedativa dämpfen die Funktionen des Zentralen Nervensystems und führen so eine Beruhigung herbei.
Spasmolytika
Ein Spasmolytikum ist ein krampflösendes Arzneimittel. Es senkt den Spannungszustand der glatten Muskulatur oder löst deren Verkrampfung.
Tokolytika
Ein Tokolytikum ist ein Wirkstoff zur Unterdrückung der Wehentätigkeit (Tokolyse)
