Funkübungen / Funkspiele online

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Funkübungen gibt es sowohl real mit Fahrzeugen der BOS im Rahmen von Schulungen, als auch Online. Nachfolgend wird die Online-Variante beschrieben! Bei Funkspielen und Funkübungen wird online der Umgang mit BOS Funk geschult und nachgestellt. In der Regel gibt es hierbei qualitative Unterschiede zwischen Funkspielen und Funkübungen, wobei letztere sich strenger an die BOS Funkvorschriften nach DV 810 halten und daher dem idealen Funk näher kommmen.

Inhaltsverzeichnis

Funkübungen allgemein

Was ist eine Funkübung?

Bei Funkübungen werden durch eine virtuelle Leitstelle Einsätze an die Teilnehmer verschickt. Die Teilnehmer werden dann in einem geeigneten Programm z.B: Teamspeak den Funk nachstellen und den Einsatz möglichst real abarbeiten. Hierbei werden auch Vorgänge wie Innenangriff, Personenrettung aus Gebäuden/KFZ und auch die komplette med. Versorgung nachgestellt. Es kommt daher auch zu einem gewissen Lerneffekt in allen Bereichen.

Wie funktioniert das ganze?

In der Regel werden die Termine der Funkübungen von den jeweiligen Disponenten in einem Forum oder auf einer Homepage bekannt gegeben. An diesem Termin finden sich all diejenigen auf dem entsprechendem Teamspeak Server ein, die an der Funkübung teilnehmen wollen. Nach der Fahrzeugauswahl werden dann durch die Disponenten Einsätze verschickt. Je nach Anbieter gibt es verschiedene Alarmierungsarten. Unter anderem werden Browserbasierte digitale wie auch analoge Funkmeldeempfänger (DME/FME) und externe Software verwendet. Bei einigen Funkübungen kann der User auch das sogenannte Funkmeldesystem (FMS) benutzen, um der Leitstelle den aktuellen Status mitzuteilen.

Nach der Alarmierung melden sich die Fahrzeuge im Teamspeak zum Einsatz aus. In der Regel gibt es bei jedem Anbieter auch eine mehr oder minder ausführliche Karte, die dem User den Einsatzort und den Anfahrtsort zu selbigem zeigt. Hierdurch kann der User die Anfahrtszeit abschätzen.

An der Einsatzstelle angekommen wird dann der Funk vor Ort (2 Meter BOS Funk) simuliert. Die User arbeiten in gemeinsamer Absprache Einsätze ab und bewältigen auch außergewöhnliche Aufgaben als Team von Fahrzeugen.

Wie kann ich daran teilnehmen?

Zur Teilnahme reicht bei vielen Anbietern bereits die Software Teamspeak² und ein Headset sowie ein Internetzugang. Wie oben beschrieben setzen div. Anbieter auch auf externe Software, die in der Regel jedoch sehr anfällig für Ausfälle ist und sich daher nur bedingt für ungetrübten Funkspaß eignet.

Sind oben genannte Voraussetzungen erfüllt, so kann man sich registrieren und schon kann es losgehen. In der Regel bekommt man bei der ersten Funkübung eine Einweisung durch einen erfahrenen User.

Funkübung am Beispiel Einsatzfunk.de

Nachfolgend möchten wir am Beispiel von Einsatzfunk.de noch einen genaueren Einblick in eine Funkübung geben.

Das System von Einsatzfunk.de ist für alle HiOrgs, die Feuerwehr sowie für die Polizei ausgelegt. Lediglich die Bergwacht ist derzeit noch nicht so recht integriert, da auf dem virtuellen Übungsgebiet keine Berge vorhanden sind.

Grundsätzlich stehen jedem User alle Fahrzeuge zur freien Verfügung. In der Realität sollte es aber so aussehen, dass der Einsatzführungsdienst (ELW, LNA, OrgL) von erfahrenen Usern besetzt wird.

Bei Einsatzfunk.de benötigen die Teilnehmer das Programm Teamspeak², einen Javascriptfähigen Internetbrowser (z.B: Firefox, Internet Explorer, Opera oder Safari) und ein Headset. Nach der Registrierung in Forum und Einsatzfunksystem (EFS) kann man bei der nächsten Funkübung sofort mitmachen. Zur Funkübung finden sich alle User auf dem Teamspeakserver ein und besetzen ein Fahrzeug ihrer Wahl. Je nach Einstellung des Disponenten finden die User nun einen FMS-Hörer und einen DME bzw FME. Der Disponent verschickt die Einsätze, welche dann gemeinsam im virtuellen Einsatzgebiet Oberbosebach abgearbeitet werden. Eine Besonderheit von Einsatzfunk.de ist das textgebundene Notruftelefon. Hier können die Nutzer selber Notrufe per Tastatur abgeben und so den Verlauf der Funkübung in gewissem Maße beeinflussen.


Wenn auch Du nun Interesse hast, registriere dich einfach im Forum und im Einsatzfunksystem. Und sei schon beim nächsten mal dabei, wenn es wieder heißt "Alarm in Oberbosebach!"

Weitere Informationen auch auf der Homepage.

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